Autobombe entschärft: Terroranschlag auf Fans von Italien vs Schweiz geplant?

Kurz vor dem Anpfiff des EURO 2020 Spiels zwischen Italien und der Schweiz wurde in der Nähe des Stadions in Rom ein verdächtiges Auto gemeldet.
In einem Smart sollen u.a. Drähte aufgefallen sein.
Die Behörden stellten fest, dass es sich um eine explosionsfähige Autobombe hielt und entschärften den Sprengsatz.

Mit dem Fußball-Spiel soll der geplante Anschlag aber nichts zu tun gehabt haben. Das Auto gehört nach Medienberichten dem italienischen Politiker Marco Andrea Doria, der zuvor schon bereits über mehrfache Bedrohungen berichtete.

Die EURO 2020 hatte bereits den vermeidlichen Herzinfarkt des Dänen Eriksen, einen Rassismus-Vorfall und eine Beinahe-Katastrophe durch einen Greenpeace-Aktivisten am Dienstagabend in München: auf noch mehr unsportliche Nachrichten von diesem Turnier könnte die Welt auch wirklich verzichten.

Frankreich vs Deutschland: Greenpeace-Aktivist hätte fast Katastrophe verursacht

Die Grenze zwischen Selbstdarstellung und Aktivismus ist klein. Und wenn dann auch noch die Risikobereitschaft das eigene Können übersteigt, wird es gefährlich…

Beim EM-Auftakt zwischen Frankreich und Deutschland entging dieses Turnier nur knapp einer Katastrophe. Schuld daran war ein Greenpeace-Aktivist, der unmittelbar vor dem Anstoß mit einem Motor-Gleitschirm ins Stadion flog, die Kontrolle verlor und fast voll in die, mit Menschen besetzte, Tribüne krachte.
Die Medien berichten von zwei männlichen Verletzten, die unter Umständen Brüche im Gesicht erlitten haben sollen. In den sozialen Medien berichteten Zuschauer*innen aus dem Stadion, dass es wohl noch weitere Verletzte gab. Die wirklichen Details wird man erst später erfahren.

Obwohl die Botschaft in den Medien zitiert wird, möchten wir an dieser Stelle ausdrücklich darauf verzichten: eben weil nicht jedes Mittel Recht sein darf!

Kaum vorstellbar, was für eine Katastrophe gedroht hätte, wäre der Aktivist mit seinem Motor und dem freidrehenden Propeller auf dem Rücken in die besetzte Tribüne gekracht wäre.

Bild: ZDF Screenshot

Osnabrück: Corona-Hotline an Sonntagen nicht mehr besetzt

Osnabrück. Die Infektionszahlen sind in Landkreis und Stadt Osnabrück in den vergangenen Wochen deutlich zurückgegangen. Dies hat nun auch Auswirkungen auf die Arbeit des Gesundheitsdienstes für Landkreis und Stadt Osnabrück. Ab dem kommenden Wochenende wird sonntags die Telefonhotline (Durchwahl: 0541/501-1111) nicht mehr besetzt.

Ursprünglich konnten Bürgerinnen und Bürger am Sonntag von 9 bis 13 Uhr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsdienstes erreichen und sich zu allen Themen rund um die Coronapandemie erkundigen. Aufgrund der deutlich sinkenden Zahlen wird das Angebot etwas eingeschränkt. An den anderen Tagen (montags und dienstags jeweils 9 bis 16 Uhr, mittwochs bis samstags jeweils 9 bis 14 Uhr) ist die Hotline wie gewohnt besetzt.

Der Gesundheitsdienst ist zudem so organisiert, dass auch am Sonntag weiterhin positive Fälle gesichtet werden. Dazu bleibt sichergestellt, dass betroffene Bürgerinnen und Bürger auch am Sonntag informiert werden.

Niedersachsen: Neue Corona-Verordnungen für Einzelhandel

Das Land Niedersachsen hat eine neue Corona-Verordnung veröffentlicht, die am Dienstag, 25. Mai 2021 in Kraft treten wird. Besonders die Regelungen für eine 7-Tages-Inzidenz von unter 50 sind hierbei zu beachten.

Die wesentliche Änderung betrifft Landkreise oder Städte, die an fünf Werktagen in Folge den 50er-Wert unterschreiten; dann nämlich entfällt die Testpflicht für den Einzelhandel.

Für den Landkreis Osnabrück bedeutet das beispielsweise, dass am Dienstag der 5. Werktag sein könnte, sofern die Tendenz weiter anhält. Am Mittwoch könnte eine entsprechende Verordnung angewiesen werden, die ab dem Donnerstag, 27. Mai 2021 gelten könnte.

Nicht minder interessant: sinkt die Inzidenz an 5 Werktagen unter 35, gilt die quadratmeterbezogene Kapazitätsbeschränkung im Einzelhandel nicht mehr.

Glücklicherweise hat in der Landesregierung Niedersachsen die Vernunft gesiegt, auch wenn hierfür massive Kritik notwendig war: ursprünglich wollte man nämlich tatsächlich die Maskenpflicht im Einzelhandel bei einem Wert unter 35 aufheben.

Landkreis Osnabrück: Bad Essen wird Impfzentrum Wallenhorst zugeordnet

Landkreis Osnabrück. Bad Essen wird dem Impfzentrum Wallenhorst zugeordnet. Der Grund ist, dass sich seit einiger Zeit beobachten lässt, dass sich die Wartelisten in den Impfzentren Wallenhorst und Georgsmarienhütte unterschiedlich entwickeln, obwohl beide Zentren die gleiche Menge an Impfdosen zur Verfügung haben.

Eine der Ursachen dürfte in der Zuordnung der Kommunen im Landkreis Osnabrück liegen, die Anfang Februar durch das Land Niedersachsen festgelegt wurden.
Hierbei ist es zu einem Ungleichgewicht mit Blick auf die Einwohneranzahl von 52 zu 48 Prozent zwischen den beiden Impfzentren gekommen. Um das nun auszugleichen, kommt das Land Niedersachsen der Bitte des Landkreises vom Ende April nach.

Dies betrifft alle Menschen, die aus Bad Essen stammen und sich auf der Warteliste befinden. Wer bereits einen Impftermin bekommen hat, kann diesen wie geplant wahrnehmen. Wer in Bad Essen wohnt und aktuell einen Termin bekommt, sollte noch einmal die Anschrift des Impfzentrums in der Einladung kontrollieren.

Landkreis Osnabrück: Landrätin Kebschull dankt Personal von Schnelltestzentren

Landrätin Anna Kebschull hat dem Personal der Schnelltestzentren im Landkreis Osnabrück in einem offenen Dankesbrief für das Engagement gedankt: „Es ist nicht selbstverständlich, sich in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen. Aber es ist für das Zusammenleben im Landkreis Osnabrück ein ganz wichtiges solidarisches Zeichen. Denn Ihr freiwilliger Einsatz kommt allen Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Osnabrück zugute“, betonte Kebschull.

Mittlerweile gibt es 16 Schnelltestzentren im Landkreis, die vom Deutschen Roten Kreuz, dem Malteser Hilfsdienst und der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft betrieben werden. Hinzu kommt eins im Kreishaus, das von den Johannitern für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises eingerichtet wurde.

In den 16 Zentren haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich regelmäßig auf eine Corona-Infektion testen zu lassen. 240 Ehrenamtliche sind in wechselnder Besetzung im Einsatz, um Tests regelmäßig anzubieten. Diese bedeuten mehr Sicherheit im Alltag und dienen zudem dazu, Infektionsketten früh zu unterbrechen.

Durch unkompliziertes und schnelles Handeln zwischen Landkreis Osnabrück und den Hilfsorganisationen war es bereits rund drei Wochen vor Inkrafttreten der sogenannten Bundesregelung zu den kostenlosen Corona-Schnelltestungen gelungen, den Menschen im Landkreis Osnabrück diese Möglichkeit anzubieten. Bislang wurden mehr als 60.000 sogenannte PoC-Tests durchgeführt und ausgewertet. „Bei allen Herausforderungen, die bei neuen Situationen an allen Stellen auftreten können, haben Sie mit Ihrem unermüdlichen Einsatz einen großen Beitrag dafür geleistet, diese Krise zu bewältigen“, unterstrich die Landrätin.

Den ganzen Brief kann man «hier» nachlesen.

Niedersachsen: Keine Erstimpfungen mit Biontech und Moderna in den nächsten Wochen

In Niedersachsen tritt nun ein, was man hätte erwarten können, wenn in der Impfstrategie der Regierung neue Rekorde über langfristige Planungssicherheit gehen: die angekündigten Liefermengen sehen vor, dass die Impfstoffe von Biontech und Moderna ausschließlich für Zweitimpfungen verwendet werden müssen.

Im Landkreis Osnabrück beispielsweise werden nun die über 20.000 Personen auf der Warteliste erst einmal Geduld benötigen, sofern sie nicht auf die ca. 1200 Impfdosen von AstraZeneca zurückgreifen können oder wollen.

Für die Menschen, die bereits eine Terminzusage in den betroffenen Impfzentren haben, soll sich laut unseren Informationen nichts ändern, da diese bereits fest eingeplant waren.
So gesehen sind für den Zeitraum vom 17. Mai bis 6./10. Juni 2021 nur Personen von der Warteliste betroffen.

Gegenüber dem Land hat der Landkreis Osnabrück bereits deutlich gemacht, dass die Impfzentren durchaus eine höhere Anzahl von Erstimpfungen verarbeiten können.
Ähnlich wird es auch vielen anderen Stellen in Niedersachsen, oder auch ganz Deutschland sein: das Nadelöhr ist noch immer die Produktion und Auslieferung der Impfstoffe; besonders die Impfzentren wären durchaus in der Lage, ein deutlich höhere Schlagzahl zu fahren.

Landkreis Osnabrück setzt in Behörden auf Luca & Corona-Warn-App

In den Behörden vom Landkreis Osnabrück kommen die Luca-App und die Corona-Warn-App zum Einsatz. Bei der Corona-Warn-App muss man sich allerdings darauf verlassen, dass Infizierte selbst den „Alarm“ auslösen. Unter Umständen ist die Luca-App, trotz aller öffentlicher Kritik, da sie möglicherweise ein Sicherheitsrisiko für Gesundheitsämter darstellen könnte, die bessere Alternative.
Lesen Sie hierzu die offiziellen Mitteilungen des Landkreises…

Osnabrück. Die Digitalisierung spielt im Rahmen der Pandemiebekämpfung eine zentrale Rolle. Sie beschleunigt die Kontaktnachverfolgung und trägt so dazu bei, Infektionsketten schneller zu unterbrechen. Wie viele Kommunen im gesamten Bundesgebiet nutzt der Landkreis Osnabrück die Luca-App als zeitgemäße Alternative zur handschriftlichen Kontaktdatenerfassung. Aber auch der Einsatz der Corona-Warn-bietet Vorteile.

Regelmäßiger Publikumsverkehr herrscht in der Kfz-Zulassung im Kreishaus Osnabrück wie auch in der Außenstelle in Bersenbrück. Es ist also naheliegend, dass auch hier mit Hilfe von QR-Codes Kontakte festgehalten werden. Im Infektionsfall kann der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück die verschlüsselten Daten abfragen und mit der Risikokontaktbenachrichtigung starten.

Die Luca-App wird künftig in mehreren Bereichen im Kreishaus wie auch in den Außenstellen zum Einsatz kommen. Im Falle einer Terminvereinbarung können Bürgerinnen und Bürger zukünftig wählen, ob sie ihre Kontaktdaten über ein Formular oder über die Luca-App zur Verfügung stellen. Die App wird zunächst in den kundenintensivsten Bereichen im Kreishaus getestet. Neben der Kfz-Zulassung sind das die Wartebereiche in der Eingangshalle und die Fachdienste Jugend, Kinder- und Jugendgesundheitsdienst sowie Integration/Ausländer. Hinzu kommen die Außenstellen der MaßArbeit.

Bei der Zulassung eines Autos, können sich die Besucherinnen und Besucher an dem jeweiligen Schalter der Zulassungsstelle mit der Luca-App einchecken. Im Infektionsfall können sie ihre Historie mit dem Gesundheitsdienst teilen. Dieser kann anschließend alle aus der Historie übermittelten engen Kontakte erkennen und informieren.

Das kürzlich veröffentlichte Update der Corona-Warn-App beinhaltet eine ähnliche Funktion, jedoch ist der daraus entstehende Mehrwert für den Gesundheitsdienst ein anderer. Bei der Corona-Warn-App handelt es sich um ein peer-to-peer Warnsystem. Das bedeutet, dass nicht der Gesundheitsdienst, sondern die positiv getesteten Bürgerinnen und Bürger den Warnprozess starten, indem in der Corona-Warn-App das positive Testergebnis geteilt wird.

Persönliche Daten wie Name oder Kontaktinformationen werden jedoch nicht erhoben. Insofern liegen auch keine Daten vor, die mit dem Gesundheitsdienst geteilt werden könnten. Die Unterbrechung der Infektionsketten ist dann möglich, wenn sich die Betroffenen melden.

Mehr Informationen zum Zusammenspiel von luca und der Corona-Warn-App sind erhältlich unter Luca-App.de

Der Landkreis Osnabrück empfiehlt, beide Apps zu nutzen. Im Falle einer Warnung über die Corona-Warn-App sollte der Gesundheitsdienst unter der Telefonnummer 0541/501-1111 kontaktiert werden.

Lockerungen für Geimpfte & Genesene beschlossen – Risiken und Gefahren

Der Bundestag hat am heutigen 6. Mai 2021 die Lockerungen für Geimpfte und Genesene auf den Weg gebracht. Nun muss noch der Bundesrat zustimmen, aber unter Umständen könnte es bereits ab dem Wochenende diese neuen Regeln geben.

Für die Lockerungen stimmten CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke. Die AfD war dagegen. Die FDP enthielt sich.

Die Regelungen sehen folgende Punkte vor:

  • Geimpfte und Genesene zählen bei Einschränkungen im Rahmen von Treffen nicht mit.
  • Außerdem werden diese Menschen allgemein wie Personen angesehen, die einen negativen Corona-Test vorweisen können. Das gilt beispielsweise für Termine im Einzelhandel oder beim Friseur.
  • Es gilt u.U. keine Quarantänepflicht nach Reisen; abhängig vom Land.
  • Die nächtliche Ausgangssperre fällt weg.

Fragwürdig dürfte hierbei die Personengruppe „Genesene“ sein, da es durchaus schon häufiger vorkam, dass Genesene erneut am Corona-Virus erkrankten.
Ein weiteres Risiko birgt die Möglichkeit des Impfnachweises: gefälschte Impfausweise sind für kleines Geld im Internet erhältlich. Es ist zwar durchaus verboten, aber der Kauf aller benötigten Utensilien gilt als kinderleicht. Eine Überprüfung durch Behörden ist nahezu unmöglich umzusetzen.

Verbot von Querdenker-Demos gefordert: Wie effektiv wäre das?

Lange Zeit bevor die Politik sich überhaupt einmal ernsthaft zum Thema „Querdenker“ äußerte, warnten wir an dieser Stelle bereits vor der Entwicklung. In der Zwischenzeit kommt es auch weiter oben an. Ernsthaft unternehmen möchte man aber scheinbar noch nichts dagegen.

Rainer Wendt, Vorsitzender der deutschen Polizeigewerkschaft, fordert nun, dass Querdenker-Demonstrationen grundsätzlich verboten werden.

Er spricht an, was jeder weiß: die Demonstrationen dürfen immer wieder unter der Auflage stattfinden, dass sich die Menschen an die Corona-Schutzmaßnahmen halten – obwohl wirklich JEDER weiß, dass die „Querdenker“ das garantiert nicht machen werden.

Damit die Polizei, deren „Kuschelkurs“ mit Querdenkern immer wieder kritisiert wird, die Situation nicht ständig ausbaden muss, sollen die Demonstrationen bereits auf den Ebenen Politik und Justiz gestoppt werden.

Ein richtiger Schritt, aber garantiert nicht das Ende von Corona-Leugnern auf der Straße: so schnell, wie sich diese Menschen unter einer anderen Fahne, aber mit gleicher Motivation und Absicht erneut versammeln werden, wird man gar nicht reagieren können.
Von heute auf morgen wäre die Demonstration der Corona-Leugner dann plötzlich eine „religiöse Veranstaltung“, oder aus einer „Friedensdemo“ wird dann halt eine Querdenker-Demo im klassischen Sinne.