Twitter: Wer wird am häufigsten zitiert?

Politiker, Parteien, Unternehmen, TV-Sender, Journalisten und News-Portale … Auf Twitter gibt wirklich jeder seinen Senf zu aktuellen oder weniger aktuellen Themen ab.
Doch wer oder was wird am häufigsten in Re-Tweets zitiert*?

Auf Platz 5 liegt der Schauspieler Elyas M´Barek, der fast 850.000 Follower hat und dessen simple Aussage „Stoppt Antisemitismus!“ allein schon auf 886 Re-Tweets gekommen ist.
Viel falsch machen kann man als Prominenter mit einer solchen Aussage wohl nicht? Nicht ganz: tatsächlich bekam der Kinomagnet für derartige Aussagen auch Kritik; seltsame Zeiten.

Den 4. Platz nimmt der YouTuber und Musiker Rezo ein, der überwiegend auch an der Entwicklung der Plattform Nindo.de beteiligt war; warum wir das erwähnen, können Sie weiter unten nachlesen.
Der „CDU-Zerstörer“ überrascht auf diesen Platz deshalb, weil man in seinem Profil sieht, dass er selbst überwiegend nur zitiert.

Mai Thi Nguyen-Kim ist auf dem 3. Platz der meist zitierten Twitter-Nutzer zu finden. Die Wissenschaftlerin hat ihren Ursprung zwar auf YouTube, ist aber längst als TV-Moderatorin, Wissenschaftsjournalistin und Expertin in diversen ZDF-Formaten angekommen. 2021 hat die den Grimme-Preis für ihre Corona-Wissensvermittlung in der Kategorie „Journalistische Leistung“ gewonnen. Allein ihr emotionaler Dank hierfür wurde 858 mal zitiert.

Auf Platz 2 liegt der YouTuber und Streamer Trymacs, obwohl er auf Twitter gar nicht so aktiv zu sein scheint und auch nur rund 228.000 Follower auf der Plattform hat. Sein letzter Tweet, vom 5. Mai 2021, drehte sich um seine Lieblingsserien aus der Kindheit

Der am häufigsten zitierte Nutzer ist der Virologe Prof. Dr. Christian Drosten, der unfreiwillig durch die Corona-Pandemie zu DER öffentlichen Person der Gegenwart wurde. Auf Twitter teilt er u.a. Einschätzungen zur aktuellen Lage, aber auch wichtige und informative Artikel zum Thema. Das aber nicht in der Schlagzahl eines Twitter-Junkies, sondern mit Abstand von einigen Tagen und somit sehr selektiv.

Wenn Sie Interesse an unsere Artikel und einen Twitter-Account haben, folgen Sie uns doch auch gern: @TodaysNewsTab – wir danken!

*Als Grundlage haben wir die Retweets-Rankings von Nindo.de genutzt, die jeweils den Durchschnitt der letzten 5 Tage auswerten.

WARNUNG: SMS mit „Telefonbanking-Zahlung“

Wie die Polizei in Münster mitteilte, gibt es derzeit eine neue Welle an SMS-Betrug, die sich auf eine Telefonbanking-Zahlung bezieht.

Häufig bekommen die Empfänger zuerst eine SMS mit einer scheinbar willkürlichen Zeichenreihenfolge. Wir vermuten, dass diese automatisch erstellten Nachrichten dazu dienen herauszufinden, ob es sich um eine aktive Handynummer handelt.

Später folgt dann eine SMS mit anklickbaren Link, die sich auf eine angebliche Telefonbanking-Zahlung bezieht. Die Empfänger sollen diesen Link anklicken. Wir vermuten, dass man dort dann seine Bankdaten eingeben soll. Diese werden dann von den Betrügern abgefangen und missbraucht!

Wenn Sie eine solche SMS empfangen, dann löschen Sie die Nachricht und klicken Sie auf keinen Fall den Link an. Sollte es bereits geschehen sein, dann ändern Sie SOFORT Ihre Passwörter vom Online-/Telefon-Banking und setzen sich mit Ihrer Bank in Verbindung!

Sofort-Impfen.de: Gründer wollen Ordnung ins Termin-Chaos bringen

An Impfwillige mangelt es derzeit in Deutschland ganz und gar nicht. Aber wer Interesse an einer Impfung hat, findet keine zentrale Anlaufstelle vor, um mögliche Termine in Arztpraxen vereinbaren zu können.
Zudem sind Ärzte besonders immer häufiger überlastet, weil mit den Impfungen zusätzliche Bürokratie abzuarbeiten ist und sie dann auch noch die Wartelisten abtelefonieren müssen. In manchen Arztpraxen stehen die Telefone sowieso schon nicht mehr still, weil die Menschen auf der Suche nach Terminen alle Praxen abtelefonieren.

Die Gründer von www.sofort-impfen.de – die sich alle bereits auf anderen Gebieten mit Projekten einen Namen machten – wollen kurzfristig und ehrenamtlich Ordnung ins Chaos bringen.

Die Idee ist, dass Arzt-Praxen freie Termine im Portal hinterlegen und sie über diese Plattform an registrierte Impfwillige automatisch vermitteln.
Besonders interessant dürfte dies auch für eventuelle Rest-Impfstoffe in Arzt-Praxen sein, die auf diese Weise kurzfristig vergeben werden könnten.

Das Problem hierbei ist nur, dass das ganze Projekt sich noch in der Testphase befindet. An registrierte Impfwillige mangelt es augenscheinlich nicht; doch Ärzte und verfügbare Impfstoffe sind notwendig, damit das auch alles Sinn macht.
An diesen Problemen arbeiten die Gründer derzeit mit Hochdruck. Allerdings machen solche Projekte auch nur Sinn, wenn wirklich alle Seiten mitmachen. Und das würde wohl am besten funktionieren, wenn die Regierung nach einer ausführlichen Prüfung das Projekt mittragen würde. Es wäre auch ein Zeichen für weitere Menschen mit Ideen und Wissen, dass die Politik bereit ist, mit den Bürgern zusammen zu arbeiten.

Landkreis Osnabrück setzt in Behörden auf Luca & Corona-Warn-App

In den Behörden vom Landkreis Osnabrück kommen die Luca-App und die Corona-Warn-App zum Einsatz. Bei der Corona-Warn-App muss man sich allerdings darauf verlassen, dass Infizierte selbst den „Alarm“ auslösen. Unter Umständen ist die Luca-App, trotz aller öffentlicher Kritik, da sie möglicherweise ein Sicherheitsrisiko für Gesundheitsämter darstellen könnte, die bessere Alternative.
Lesen Sie hierzu die offiziellen Mitteilungen des Landkreises…

Osnabrück. Die Digitalisierung spielt im Rahmen der Pandemiebekämpfung eine zentrale Rolle. Sie beschleunigt die Kontaktnachverfolgung und trägt so dazu bei, Infektionsketten schneller zu unterbrechen. Wie viele Kommunen im gesamten Bundesgebiet nutzt der Landkreis Osnabrück die Luca-App als zeitgemäße Alternative zur handschriftlichen Kontaktdatenerfassung. Aber auch der Einsatz der Corona-Warn-bietet Vorteile.

Regelmäßiger Publikumsverkehr herrscht in der Kfz-Zulassung im Kreishaus Osnabrück wie auch in der Außenstelle in Bersenbrück. Es ist also naheliegend, dass auch hier mit Hilfe von QR-Codes Kontakte festgehalten werden. Im Infektionsfall kann der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück die verschlüsselten Daten abfragen und mit der Risikokontaktbenachrichtigung starten.

Die Luca-App wird künftig in mehreren Bereichen im Kreishaus wie auch in den Außenstellen zum Einsatz kommen. Im Falle einer Terminvereinbarung können Bürgerinnen und Bürger zukünftig wählen, ob sie ihre Kontaktdaten über ein Formular oder über die Luca-App zur Verfügung stellen. Die App wird zunächst in den kundenintensivsten Bereichen im Kreishaus getestet. Neben der Kfz-Zulassung sind das die Wartebereiche in der Eingangshalle und die Fachdienste Jugend, Kinder- und Jugendgesundheitsdienst sowie Integration/Ausländer. Hinzu kommen die Außenstellen der MaßArbeit.

Bei der Zulassung eines Autos, können sich die Besucherinnen und Besucher an dem jeweiligen Schalter der Zulassungsstelle mit der Luca-App einchecken. Im Infektionsfall können sie ihre Historie mit dem Gesundheitsdienst teilen. Dieser kann anschließend alle aus der Historie übermittelten engen Kontakte erkennen und informieren.

Das kürzlich veröffentlichte Update der Corona-Warn-App beinhaltet eine ähnliche Funktion, jedoch ist der daraus entstehende Mehrwert für den Gesundheitsdienst ein anderer. Bei der Corona-Warn-App handelt es sich um ein peer-to-peer Warnsystem. Das bedeutet, dass nicht der Gesundheitsdienst, sondern die positiv getesteten Bürgerinnen und Bürger den Warnprozess starten, indem in der Corona-Warn-App das positive Testergebnis geteilt wird.

Persönliche Daten wie Name oder Kontaktinformationen werden jedoch nicht erhoben. Insofern liegen auch keine Daten vor, die mit dem Gesundheitsdienst geteilt werden könnten. Die Unterbrechung der Infektionsketten ist dann möglich, wenn sich die Betroffenen melden.

Mehr Informationen zum Zusammenspiel von luca und der Corona-Warn-App sind erhältlich unter Luca-App.de

Der Landkreis Osnabrück empfiehlt, beide Apps zu nutzen. Im Falle einer Warnung über die Corona-Warn-App sollte der Gesundheitsdienst unter der Telefonnummer 0541/501-1111 kontaktiert werden.

Facebook warnt iPhone-Nutzer: Keine Sorge, die Welt geht nicht unter…

Wenn Sie ein iPhone benutzen, dann haben Sie vielleicht schon bei der Nutzung von Facebook oder Instagram eine Meldung erhalten, die förmlich den Weltuntergang vorhersagt; mindestens aber für Stimmung gegen das Unternehmen Apple sorgen soll.
Wir klären wie immer ganz einfach und simpel auf, um was es geht…

Facebook hat vor einigen Jahren Instagram gekauft. Deswegen sprechen wir nachfolgend erst einmal nur noch von Facebook, da es die gleiche Firma ist.

Facebook lebt davon, möglichst viel von seinen Benutzern herauszufinden, die Daten für Werbung herauszufinden und sie an Dritte weiterzugeben.

Apple hingegen hat gar kein Interesse daran, dass die iPhone-Benutzer von Facebook ausspioniert werden und hat u.a. deswegen die ganze Sache nun beendet: der iPhone Nutzer muss ausdrücklich per Klick zustimmen, wenn er die App öffnet und möchte, dass Facebook Geschäfte mit seinen Daten macht.

Facebook hat daraufhin Apple –sprichwörtlich- den Krieg erklärt. Obwohl, es war nicht einmal wirklich sprichwörtlich. Facebook-Erfinder Mark Zuckerberg kündigte an, er wolle Apple „Schmerzen bereiten“.

Als erste Reaktion darauf bekommen einige Nutzer der Facebook oder Instagram App eine Mitteilung, die in etwa die Botschaft hat, dass man beide Apps nicht mehr lange kostenlos anbieten könne, wenn man ihnen nicht die Daten weiterhin zur Verfügung stellt.

Lassen Sie sich davon nicht verängstigen: sollten die beiden Plattformen jemals kostenpflichtige Modelle einführen, dann alles nur sehr wohl überlegt. Mit den Kosten verschwinden nämlich auch Nutzer und deren Geschäftsmodel sieht vor, dass sie möglichst viele Nutzer haben müssen.
Verweigern Sie ruhig die Übermittlung von Daten auf Ihrem iPhone; es ist vielleicht das erste Mal überhaupt, dass Sie den Plattformen nicht völlig hilflos ausgeliefert sind.

Hinweis: selbstverständlich könnte man dieses Thema noch viel tiefer ausführen, aber er richtet sich mit der Zusammenfassung an technisch eher weniger interessierte Menschen; alle anderen wissen sowieso schon um den gesamten Hintergrund zur Geschichte.

Twitter für Geld: Bezahlen wir bald für Kommentare von Influencer und Prominente?

Twitter scheint als Nachrichten- und Informationsdienst für viele der ursprünglichen Nutzer immer uninteressanter zu werden. Immer wieder hört man beiläufige Kritik von Journalisten, Künstler und Prominente, die sich die allgemeine Stimmung auf der Plattform nicht mehr geben möchten.

Wie kann man die allgemeine Stimmung am besten für Menschen beschreiben, die selbst nicht oder fast gar nicht auf Twitter aktiv sind?
Es ist geprägt von einer gewissen negativen Grundeinstellung; das Haar in der Suppe wird gesucht. Und wenn kein Haar drin ist, dann wird sich eben darüber beschwert, dass dort zumindest theoretisch eines drin sein könnte.

Bezahlfunktion kommt: „Super Follower“ sollen Geld in die Kassen bringen

Twitter machte eigentlich aus, dass man noch nicht einmal einen Account haben musste, um die Nachrichten der Nutzer lesen zu können. Diese Offenheit wird spätestens mit der Bezahlfunktion „Super Follower“ ausgehebelt.

News-Anbieter, Prominente oder Influencer könnten die Funktion freigeschaltet bekommen. Ihre Follower klicken dann auf „Super Follower werden“, bezahlen in einem Abo-Modell einen festen Geldbetrag und bekommen dafür exklusiven Inhalt.
Bei News-Anbietern könnte es z.B. sein, dass bestimmte Nachrichten und Informationen nur noch an zahlende Follower ausgeliefert werden. Prominente oder Influencer könnten hier und dort einen privaten Schnappschuss, Kommentar oder einen Rabatt-Code nur noch für die zahlende Zielgruppe posten – andere Fans würden das dann nicht mehr zu sehen bekommen.

Diese „Abo-Gebühren“, die der Follower bezahlt, werden dann auf das Unternehmen Twitter und den Inhaber des Accounts aufgeteilt.

Gut möglich, dass mit einem solchen monetären Anreiz dann wieder vermehrt Influencer, die derzeit kaum noch auf Twitter aktiv sind, den Weg (zurück) auf diese Plattform finden, um Einnahmen zu generieren.

Als Nutzer sollte man sich aber schon fragen, welche verbalen Ergüsse am Ende des Tages wirklich eine Abo-Gebühr wert sind. Oder ob man vielleicht auch gut damit leben könnte, nicht für jeden Schnipsel Geld auf den Tisch zu legen.

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Osnabrück: „luca“ kommt – jetzt runterladen!

Osnabrück. Landkreis und Stadt Osnabrück verfügen ab sofort über das Zertifikat für die „luca“-App. Damit kann die Nachverfolgungs-App großflächig in der Region eingesetzt werden.

Ab sofort sind damit die technischen Voraussetzungen gegeben, dass bei nachgewiesenen Infektionen die Kontakte des Erkrankten per App an den Gesundheitsdienst übermittelt werden.

Alle Informationen und woher Sie die App bekommen, können Sie «HIER» nachlesen.

Die Kontaktnachverfolgung von Infektionen gehört zu den größten Herausforderungen für die Gesundheitsdienste während der Corona-Pandemie. Die „luca-App“ kann dazu beitragen, Kontakte und Verweildauern zu dokumentieren, etwa in Gastronomiebetrieben, Friseursalons, Kirchen oder im privaten Bereich.

„Die App kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Öffnungsschritte sicherer zu machen. Deshalb wäre es sehr wertvoll, wenn möglichst viele Menschen das kostenlose Angebot nutzen“, betont die Erste Kreisrätin Bärbel Rosensträter, die zudem darauf verweist, dass die App leicht zu bedienen ist und Datenschutz gewährleistet.

Gäste oder Kunden geben ihre Kontaktdaten in die App ein und registrieren sich vor Ort per QR-Code. Die Informationen werden verschlüsselt und bei Bedarf dem Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück zur Verfügung gestellt. Dazu leitet eine infizierte Person bei Anforderung Informationen über ihre Aufenthaltsorte der vergangenen 14 Tage digital und direkt an den Gesundheitsdienst weiter. Bei Einrichtungen wie beispielsweise Geschäften sind dies 28 Tage.


„Diese App sehen wir als Teil einer Gesamtstrategie“, sagt Katharina Pötter, die Leiterin des Corona-Krisenstabs der Stadt Osnabrück. „Es wäre beispielsweise risikoarm möglich, im Einzelhandel Einkäufe unter Vorlage eines negativen Schnelltests zu ermöglichen. Für den Fall dass es trotzdem zu Infektionen kommt, kann die App die Nachverfolgung von Kontakten deutlich erleichtern.“
 

Apps haben zur Kontaktnachverfolgung den großen Vorteil, dass persönliche Daten wie Telefonnummer oder Adresse nicht von jedermann eingesehen werden können, die Lesbarkeit sichergestellt ist und vor allem, dass der Gesundheitsdienst direkt digital informiert wird, wenn es Infektionen an einem bestimmten Ort gab.

Live Rooms: Das ist die neue Funktion von Instagram

Die Video-Funktionen von Instagram sind ziemlich verwirrend. Selbst Nutzer, die häufig auf der Plattform unterwegs sind, scheinen verwirrt zu sein, wie wir in letzter Zeit immer häufiger in Gesprächen feststellen konnten. Ist das Video nun eine Story, ein Reel, ein IGTV… Wie auch immer.

Hinzu kommt nun eine neue Funktion von Instagram, die offenbar als Antwort auf die überraschend schnell beliebter werdende App „Clubhouse“ gelten soll.

Die neue Funktion trägt den Namen „Live Rooms“. Sie verfolgt das Prinzip, dass bis zu vier Personen zeitgleich mit einer Video-Übertragung live gehen können. Formate wie „Talkshows“, „Diskussions-Panels“ oder „Fragerunden“ sollen so ermöglicht werden.
Eine ganz neue Funktion ist es allerdings nicht, denn bis zu zwei Teilnehmer*innen pro Livestream waren auch bisher schon möglich.

Übrigens bleibt der wesentliche Unterschied zu der „Clubhouse“-App, dass bei den Instagram Live Rooms das Video übertragen wird, während es bei der Konkurrenz auf eine Audio-Übertragung beschränkt ist.

15 KM Bewegungsradius: Bis wohin darf ich denn dann überhaupt?

Am Dienstag beschloss die Regierung einen eingeschränkten Bewegungsradius für Menschen aus Corona-Hotspots. Wer in einer Region mit einem Inzidenzwert von über 200 lebt, soll sich demnach nicht weiter als 15 Kilometer von seinem Wohnort entfernt aufhalten, wenn es keinen triftigen Grund geben würde.

Vermutlich wird dies in der Praxis lediglich dazu führen, dass lediglich die beliebten Ziele von Tagestouristen kontrolliert werden und die Behörden somit eine rechtliche Handhabe hätten, um einzuschreiten.

Wenn man sich im Fall der Fälle aber ganz genau an den 15 Kilometer-Radius halten möchte, wie macht man das dann?

Auf der Webseite CalMaps.com können Sie Ihren Wohnort eingeben und sich einen Radius von 15 Kilometer anzeigen lassen. Als ortskundiger Mensch hat man dann sehr schnell eine Übersicht davon, welche Ziele in der nächsten Zeit eher nicht anzusteuern sind. Zur Sicherheit kann man sich aber auch einen Screenshot von der Karte machen und im Zweifel noch einmal nachschauen.

Wer die Gelegenheit lieber nutzen möchte, um sich mit technischen Spielereien auseinanderzusetzen, wird aber auch im Google Play Store und im Apple Store fündig. Unter dem Stichwort Geofencing gibt es verschiedene Möglichkeiten, um eine Aktion auszulösen, wenn man einen gewissen Bereich verlässt. So kann man das Smartphone beispielsweise dazu bringen sich selbst zu benachrichtigen, wenn man die 15 Kilometer Zone verlässt.

LÜGE: Kamala Harris bekommt Corona-Impfung ohne Nadel!

Es war zu erwarten, dass Corona-Leugner und Impfgegner in der Öffentlichkeit Lügen und manipulierte Nachrichten verbreiten, um ihre Meinung zur weltweit gestarteten Corona-Impfung unterstreichen zu wollen.
Wir möchten allerdings zur Aufklärung beitragen:

Lüge Nummer 1: Zukünftige US Vize-Präsidentin Kamala Harris wurde vor laufender Kamera OHNE NADEL geimpft!

Kamala Harris hat sich live im US-Fernsehen impfen lassen. Ein Video davon soll beweisen, dass sie ohne Nadel geimpft wurde. Alles nur ein großer Fake?

NEIN! Das Video in den sozialen Netzwerken ist von sehr schlechter Qualität. Die Nadel, die einmal auf hellblauen und einmal vor fast weißen Hintergrund zu sehen ist, kann man darauf nicht erkennen.
In einer sehr viel besseren Qualität kann man die Nadel allerdings mindestens zweimal sehr gut erkennen. Sogar noch sehr viel besser, als auf unseren Bildern.
Zu sehen ist das Video
«HIER».

Die zweite Frage, die gestellt wird: was macht die Krankenschwester mit der Spritze nach der Impfung an der Stuhllehne? Die Antwort ist einfach: sie klappt eine sogenannte „Safety Cap“, einen Sicherheitsverschluss, um, der verhindern soll, dass sich jemand an der Nadel verletzt.

Lüge Nummer 2: In Israel hatte auch ein Mann eine „FAKE-IMPFUNG“ ohne Nadel etc. vor laufender Kamera

Bei dem Mann handelt es sich um Beni Ben Muvchar, Leiter des Regionalrats von Mevoot HaHermon und Vorsitzender des Clusters Ostgaliläa, wie man mittlerweile in zahlreichen Medienberichten dazu entnehmen konnte.

Nachdem dieser Mann geimpft wurde, baten die anwesenden Pressevertreter offenbar darum, dass die Krankenschwester die Spritze noch einmal „ansetzt“, damit sie ein besseres Foto davon machen konnten.
Natürlich wurde für das Foto nicht noch einmal geimpft, sondern nur die Spritze an den Arm gehalten.

Impfgegner und/oder Corona-Leugner haben das Video absichtlich nicht komplett gezeigt, weil man das sonst gesehen hätte. Aber Beni Ben Muvchar hat es selbst in voller Länge auf Facebook veröffentlicht: «hier» kann man deutlich sehen, wie es wirklich abgelaufen ist.

Würde man eine angebliche Impfung im Live-TV fälschen wollen, wäre es am einfachsten, wenn die Protagonisten anstelle des Impfstoffes ein harmloses Ersatzmittel spritzen würden. So würde man die sichere Auflösung durch qualitativ hochwertiges Bildmaterial völlig umgehen und jegliche andere Manipulationen wären völlig unnötig. Aber es sind oft die einfachen, logischen Dinge, die Corona-Leugner und Impfgegner ignorieren, weil sie traditionell nur das sehen und hören wollen, was in ihr Weltbild passt.
Achten Sie darauf, dass Sie solche Fake-News nicht weiter verbreiten. Und wenn sie Ihnen in den sozialen Medien unterkommen, melden Sie die Fake-News dem Betreiber der Plattform und machen Sie in den Kommentaren darauf aufmerksam, um andere Nutzer zu warnen.

Es ist durchaus legitim und nachvollziehbar, wenn man gegenüber eines neuartigen Impfstoffes Bedenken hat und diese aus Sorge (vorläufig) ablehnt.
Was aber nicht legitim ist: absichtlich Lügen zu verbreiten, um seine Mitmenschen zu manipulieren und Ängste zu schüren!