Vermisste Jugendliche werden im Raum Münster vermutet: HINWEISE ERBETEN!

Seit gestern Abend (16. Juni) werden die beiden 14-jährigen Jugendlichen Greta S. aus Oberhausen und Joshua W. aus Essen vermisst.

Die beiden Jugendlichen wurden zuletzt gegen 19 Uhr an ihrer aktuellen Wohnanschrift in der Wickenburgstraße in Essen gesehen.

Ermittlungen ergaben, dass die beiden Teenager um 19:42 Uhr am Essener Hauptbahnhof in den Regionalexpress nach Münster gestiegen und am dortigen Hauptbahnhof um 20:35 Uhr angekommen sind. Danach verliert sich die Spur der beiden 14-Jährigen.

Greta S. ist etwa 1,60 groß und schlank. Sie hat braune lange Haare, blaue Augen und Sommersprossen. Bekleidet war sie zuletzt mit einer langen schwarz-weißen Hose (mit Längsstreifen), einem weißen T-Shirt und schwarz-weißen Turnschuhen. Außerdem trug sie einen schwarz-roten Rucksack mit sich.

Joshua W. ist etwa 1,68 Meter groß und ebenfalls schlank. Er hat kurze dunkelblonde Haare. Zuletzt war er mit einer dunkelgrauen Jeans-Short, einem dunkelblauen T-Shirt mit rot-orangem Nike-Logo und schwarzen Turnschuhen bekleidet. Außerdem hat er eine schwarz-weiße Strumpfhose am linken Arm.

Wer hat die beiden Jugendlichen gesehen und/oder kann Hinweise zu ihrem aktuellen Aufenthaltsort machen? Hinweise richten Sie bitte an das Polizeipräsidium Essen unter der zentralen Rufnummer 0201/829-0 oder den Polizei-Notruf 110.

Espelkamp (NRW): Ex-Freundin und dessen Bruder erschossen – mutmaßlicher Täter auf der Flucht!

In Espelkamp, Nordrhein-Westfalen, sind nach Informationen der zuständigen Polizeibehörde zwei Menschen erschossen worden.
Anfänglich wurde in den Medien ein möglicher Amoklauf vermutet. Die Polizei geht aber mittlerweile von einer sogenannten „Familien- oder Beziehungstat“ aus: der mutmaßliche Täter soll seine Ex-Freundin und dessen Bruder erschossen haben.

Der Täter befindet sich derzeit offenbar noch auf der Flucht!

Meldungen, wonach er sich selbst ebenfalls gerichtet haben soll, wurden bereits von der Polizei dementiert.

Wie die Polizei ebenfalls mitteilte, wurde ein Opfer im Bereich des Wohnhauses, das zweite Opfer unweit dessen in einer Seitengasse gefunden.

Update!

Ercan K., der Ex-Mann des weiblichen Opfers, wurde verhaftet. Er gilt als mutmaßlicher Täter.
Der Mann soll seine Ex seit der Trennung gestalkt und bedroht haben. Deswegen war auch ihr Bruder in der Wohnung anwesend. Der war dann auch sein erstes Opfer, seine Ex-Frau flüchtete und versuchte offenbar auch Hilfe zu holen.
Der mutmaßliche Täter stellte sie dann offenbar in einer Seitenstraße und tötete sie dort.

Die Polizei umstellte dessen Haus und überredete ihn zur Aufgabe. Im Rahmen dieser Polizeimaßnahme soll er leicht verletzt worden sein.

Bad Laer: Schockanrufer betrügen 86-Jährige um 50.000 € – Hinweise erbeten!

Am vergangenen Mittwoch (09. Juni) ereignete sich in Bad Laer ein Betrug, bei dem eine 86-jährige Frau durch einen Schockanruf zur Zahlung von 50.000 Euro bewegt wurde.

Bitte beachten Sie besonders den abschließenden Aufruf der Polizei, falls Sie Hinweise zu den Tätern geben können.

Gegen 11 Uhr klingelte bei der Seniorin das Festnetztelefon. Am anderen Ende der Leitung meldete sich eine weinerliche Männerstimme die mit voller Verzweiflung berichtete, in Bielefeld einen Menschen totgefahren zu haben.

Das Gespräch übernahm ein anderer Betrüger, der sich als Polizist ausgab. Der Sohn der Frau habe einen tödlichen Unfall verursacht und sei vor Ort festgenommen worden. Gegen eine Kaution von über 100.000 Euro käme der Sohn wieder auf freien Fuß.

Die Betrüger leiteten das Telefonat erneut weiter, jetzt sprach ein falscher Staatsanwalt mit der Seniorin. Man einigte sich auf die Übergabe von 50.000 Euro Bargeld.

Die Geschädigte wollte noch ihre Tochter anrufen, dies untersagte ihr der Staatsanwalt allerdings und stellte ihr in Aussicht, sich mit einem solchen Anruf selbst strafbar zu machen.

Das Geld sollte im Heidering von einem angeblichen Boten des Amtsgerichts Bielefeld abgeholt werden.

Gegen 13:30 Uhr erschien ein unbekannter Mann bei der 86-Jährigen und übergab, ohne selbst ein Wort zu sprechen, ein Mobiltelefon. Am Apparat war wieder der falsche Polizist aus Bielefeld, er bestätigte die zeitnahe Freilassung des Sohnes.

Der falsche Bote entfernte sich nach der Übergabe fußläufig aus dem Heidering. Erst als die echten Kinder der Dame zurückkehrten, fiel der Betrug auf und es wurde Anzeige erstattet.

Der Geldabholer kann wie folgt beschrieben werden: 

– männlich
– ca. 20 Jahre alt
– 160 – 165 cm groß
– schlanke Statur
– normaler, kurzer Herrenhaarschnitt
– weißer Mund-Nasen-Schutz
– Weste über einem T-Shirt
– blaue Jeans
– keine Brille / Bart / Tasche

Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass der betrügerische Geldabholer sich mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Taxi in den Heideweg und später wieder zurückbringen ließ.

Die örtlichen Taxiunternehmer konnten zwar Hinweise geben, hatten aber keine entsprechende Fahrt durchgeführt.

Nun sucht die Polizei nach einem Taxiunternehmer oder Fahrdienstleister, der am 09. Juni in der Mittagszeit eine Fahrt zum Heidering oder Heideweg in Bad Laer hatte oder dort einen Fahrgast aufnahm.

Hinweise nimmt die Polizei unter 05401/879500 und 0541327-3321 entgegen.

Melle: Porsche-Fahrer greift Polizisten an

Am Sonntagmorgen, gegen 05:40 Uhr, wurde der Polizei Melle ein Randalierer auf einem Tankstellengelände an der Oldendorfer Straße gemeldet. Der aggressive Mann weigerte sich, trotz mehrfacher Aufforderung, das Betriebsgelände zu verlassen.

Ein Zeuge bestätigte, dass der Randalierer mit einem weißen Porsche Panamera auf das Tankstellengelände gefahren war. Dem Mann wurde daraufhin der Vorwurf einer Trunkenheitsfahrt eröffnet, eine Alkoholbeeinflussung war offensichtlich. Der Angesprochene weigerte sich seine Personalien anzugeben und zeigte sich zunehmend aggressiver. Als der Aggressor zu Boden gebracht wurde, leistete er erheblichen Widerstand. Eine 26-jährige Polizeibeamtin wurde durch einen Tritt am Knie verletzt, ein 26-jähriger Beamter in den Finger gebissen. Erst durch den Einsatz weiterer Polizeikräfte gelang es, den 40-jährigen Lübecker zu fesseln und dem Polizeigewahrsam zuzuführen.

Im Porsche und bei der Person wurden Betäubungsmittel gefunden, ein Schnelltest ergab Hinweise auf Amphetamin. Dem Mann wurde auf dem Kommissariat in Melle eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Aufgrund des Mischkonsums von Alkohol und Drogen wurde der Mann in ein psychiatrisches Krankenhaus überstellt. Die 26-jährigen Einsatzkräfte blieben weiterhin dienstfähig.

Osnabrück: Betrunkener Autofahrer leistete Widerstand – zwei Polizisten verletzt

Am Sonntagmorgen, gegen 01:25 Uhr, wurde über den Notruf ein schwarzer Audi A5 auf der Hannoverschen Straße gemeldet. Das Fahrzeug sei zeitweise mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit, jenseits der 100 km/h, in Schlangenlinien über rote Ampeln gefahren und habe andere Verkehrsteilnehmer gefährdet und ausgebremst.

Die Polizei stieß am Rosenplatz auf das gesuchte Fahrzeug, am Steuer ein 38-jähriger Osnabrücker. Die augenscheinlich stark alkoholisierte Person wurde von den Beamten aufgefordert den Motor zu stoppen und auszusteigen.

Bereits mit dem Ausschalten des Fahrzeugs war der Mann sichtlich überfordert. Der 38-Jährige versuchte aus seinem Fahrzeug zu flüchten, bei seiner Festnahme leistete er derart heftigen Widerstand, dass ein 33-jähriger Beamter und eine 23-jährige Beamtin nach einer ambulanten Behandlung im Krankenhaus vorläufig dienstunfähig sind.
Erst mit Verstärkungskräften gelang es den Widerständler zu fixieren und zu einer Polizeidienststelle zu bringen.

Dort leistete er bei seiner Blutentnahme erneut Widerstand und versuchte sich später selbst zu verletzen, der Mann wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert. Sein Atemalkoholgehalt lag bei mehr als 1,5 Promille.

Ermittlungen ergaben, dass der betroffene Audi kurz zuvor in der Spindelstraße eine Verkehrsunfallflucht begangen hatte. Das Fahrzeug war mit einer Hauswand kollidiert und hatte einen Schaden von mehr als 10.000 Euro an dem Gebäude verursacht. Zeugen hatten einen Audi A5 von der Unfallstelle flüchten sehen.
Am angetroffenen Fahrzeug waren korrespondierende Schäden festzustellen.

Der 38-jährige Osnabrücker wird sich für gleich mehrere Straftatbestände verantworten müssen.

Melle: Polizeihubschrauber suchte nach zwei abgängigen Kindern

Gegen 10:30 Uhr wurden am Samstagvormittag zwei Kinder, sechs und sieben Jahre alt, im Stadtteil Dielingdorf in Melle als vermisst gemeldet.

In der Gegend um den Meldeort befinden sich zahlreiche Waldstücke mit Teichen und ähnlichen Gewässer, beide Kinder können nicht schwimmen.

Die Polizei löste umgehend eine Suche mit Kräften, einem Personensuchhund und einem Polizeihubschrauber aus. Anwohner und ortskundige Jäger wurden ebenfalls in die Suche einbezogen.

Um kurz nach 13 Uhr wurden der siebenjährige Junge und das sechsjährige Mädchen von einem Passanten unversehrt am Waldrand aufgefunden. Durch den Hubschrauber aufmerksam geworden, meldete sich der Mann bei der Polizei und brachte die Kinder zurück.

Bersenbrück: Funkenflug entzündete Scheune

Am Samstagabend, gegen 21:20 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei zum Postdamm im Ortsteil Talge alarmiert.

Auf einem Gehöft hatten die Eigentümer im Garten ein Lagerfeuer entzündet. Durch leichten Wind und Funkenflug geriet eine nahegelegene Holzscheune in Brand.

Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr hatte ein Anwohner mit dem Löschen begonnen.

Die hölzerne Verkleidung und einige Balken der Scheune wurden durch die Flammen in Mitleidenschaft gezogen, der entstandene Sachschaden wird auf 5.000 Euro geschätzt.
Personen kamen nicht zu Schaden.

Melle: Disko wegen massiver Corona-Verstöße direkt wieder geschlossen

Am frühen Sonntagmorgen, gegen 01 Uhr, kontrollierte der Landkreis Osnabrück als zuständige Behörde eine Großraumdiskothek an der Industriestraße. Im Rahmen der Amtshilfe unterstützte die Polizei die Kontrollkräfte der Ordnungsbehörde unter der Federführung des Kommissariats in Melle.

In den Geschäftsräumen wurden massive Verstöße gegen die geltende Corona-Verordnung des Landes und die vorab erteilten Auflagen des Landkreises festgestellt.
Mindestabstände wurden nicht eingehalten, Mund-Nasen-Schutze nicht oder nur heruntergezogen getragen. Da nur Teile der Betriebsfläche geöffnet waren, konnte das Hygienekonzept mit mehr als 650 anwesenden Gästen nicht umgesetzt werden.

Der Landkreis Osnabrück ließ den Diskothekenbetrieb daraufhin mit sofortiger Wirkung einstellen. Die Gäste wurden mittels Lautsprecherdurchsagen über die Schließung informiert.
Einige Feiernde zeigten sich uneinsichtig und es kam zu verbalen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Eine Person musste zwischenzeitlich mit Handfesseln fixiert werden.

Ostercappeln: Umfangreiche Suchmaßnahmen nach vermisstem Surfer

Ein vermisster Surfer löste am frühen Samstagabend einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei aus. Gegen 19 Uhr war über den Notruf mitgeteilt worden, dass ein Surfer beobachtet worden war, der zunächst kenterte und später nicht wieder an der Wasseroberfläche auftauchte. Das Surfbrett wurde verlassen am Ufer aufgefunden, ein Unglücksfall musste angenommen werden.

Neben zwei Ortsfeuerwehren machten sich Feuerwehrtaucher aus Alfhausen und Bramsche-Epe, Einheiten der DRLG, eine Feuerwehrdrohne und mehrere Funkstreifen der Polizei auf die Suche nach der vermissten Person. Ein Polizeihubschrauber befand sich ebenfalls auf dem Anflug.

Mit einem Namenskürzel auf dem Surfbrett ermittelte die Polizei einen 44-jährigen Dauercamper als die vermisste Person. Ermittlungen auf dem Campingplatz ergaben, dass der Mann um kurz nach 20 Uhr an seiner Parzelle gesehen worden war. Daraufhin begann die Absuche an Land.

Gegen 21 Uhr, unweit der Kräftesammelstelle, wurde der Gesuchte dann im Bereich von Tischtennisplatten wohlbehalten angetroffen. Nach eigenen Angaben habe er den Sucheinsatz nicht mit seiner Person in Verbindung gebracht. Das Surfbrett habe er später vom Ufer abholen wollen.

Münster: Räumung der Aaseewiesen wegen aggressiver Randalierer

Obwohl die Maßnahmen der Allgemeinverfügung der Stadt Münster zum Aasee in der Nacht zu Samstag (11.-12.06.) Wirkung gezeigt hatten, musste die Fläche um die Giant Pool Balls am frühen Morgen wegen einiger aggressiver Randalierer erneut geräumt werden. Diese attackierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Stadt und Polizei massiv mit Flaschenwürfen und zündeten vereinzelt Pyrotechnik.

Die Maßnahmen der Allgemeinverfügung der Stadt Münster zeigten am Freitagabend und in der Nacht zu Samstag erste Erfolge. Die große Mehrheit der Besucher hielt sich infolge der Kontrollen und Ausleuchtung der Aaseewiesen durch das Technische Hilfswerk an das Glasflaschenverbot, zu laute Musikboxen wurden runtergeregelt, das Parkverbot an der Adenauerallee wurde überwiegend beachtet und vereinzelt durch Abschleppen durchgesetzt. Das Müllaufkommen war geringer als zuvor. Anhänger der sogenannten Poserszene wurden nur ganz vereinzelt festgestellt.

Dennoch zeigten sich unter den Hunderten vorwiegend friedlich feiernden Besuchern erneut einige Personen, die das Beisammensein durch aggressives und gewalttätiges Verhalten störten. Zum Großteil kamen diese jungen Männer offenbar aus dem Umland von Münster, insbesondere dem nördlichen Ruhrgebiet. Im Laufe der Nacht ereigneten sich Körperverletzungsdelikte, bei denen Polizisten einschritten. Am frühen Morgen kippte die Stimmung unter den verbliebenen, teils erheblich alkoholisierten Personen auf der Wiese. In einem Teilbereich zur Bismarckallee sammelten sich bis zu 250 aggressiv auftretende Personen, vereinzelt wurde Pyrotechnik in Form von „Böllern“ gezündet. Ein Mann wiedersetzte sich nach einem Körperverletzungsdelikt den Maßnahmen der Beamten und verletzte einen Polizisten leicht. Er wurde in Gewahrsam genommen. In einigen Fällen flogen Plastikflaschen auf die Einsatzkräfte von Stadt und Polizei.

Die Polizisten forderten die letzten Feiernden gegen 2 Uhr mehrfach mittels Lautsprecherdurchsagen auf, den Bereich der Giant Pool Balls zu verlassen. Ein Großteil kam dieser Aufforderung nicht nach. Mit Unterstützung von alarmierten Hundertschafskräften räumte die Polizei gegen 2:15 Uhr schließlich die Wiese in Richtung der Weseler Straße.

Im Kreuzungsbereich attackierten einige Randalierer die Einsatzkräfte mit Glasflaschenwürfen und zündeten wenige „Böller“. Glücklicherweise wurde hierbei niemand verletzt. Im Anschluss kam es vor allem in der Aegidiistraße zu Sachbeschädigungen an Blumenkübeln und Lärmbelästigungen, einige Fahrräder wurden umgeschmissen.

Insgesamt fertigten die Polizisten Strafanzeigen wegen Körperverletzungsdelikten, Beleidigung, Widerstands, versuchter Gefangenenbefreiung, Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Fünf Personen wurden in Gewahrsam genommen und mussten die Nacht im Polizeipräsidium verbringen. Die Ermittlungen zu den Flaschenwerfern dauern an.

Welche Konsequenzen aus der vergangenen Nacht für den heutigen Abend am Aasee zu ziehen sind, werden Stadt und Polizei in enger Abstimmung entscheiden.