Verbot von Querdenker-Demos gefordert: Wie effektiv wäre das?

Lange Zeit bevor die Politik sich überhaupt einmal ernsthaft zum Thema „Querdenker“ äußerte, warnten wir an dieser Stelle bereits vor der Entwicklung. In der Zwischenzeit kommt es auch weiter oben an. Ernsthaft unternehmen möchte man aber scheinbar noch nichts dagegen.

Rainer Wendt, Vorsitzender der deutschen Polizeigewerkschaft, fordert nun, dass Querdenker-Demonstrationen grundsätzlich verboten werden.

Er spricht an, was jeder weiß: die Demonstrationen dürfen immer wieder unter der Auflage stattfinden, dass sich die Menschen an die Corona-Schutzmaßnahmen halten – obwohl wirklich JEDER weiß, dass die „Querdenker“ das garantiert nicht machen werden.

Damit die Polizei, deren „Kuschelkurs“ mit Querdenkern immer wieder kritisiert wird, die Situation nicht ständig ausbaden muss, sollen die Demonstrationen bereits auf den Ebenen Politik und Justiz gestoppt werden.

Ein richtiger Schritt, aber garantiert nicht das Ende von Corona-Leugnern auf der Straße: so schnell, wie sich diese Menschen unter einer anderen Fahne, aber mit gleicher Motivation und Absicht erneut versammeln werden, wird man gar nicht reagieren können.
Von heute auf morgen wäre die Demonstration der Corona-Leugner dann plötzlich eine „religiöse Veranstaltung“, oder aus einer „Friedensdemo“ wird dann halt eine Querdenker-Demo im klassischen Sinne.

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