#HaltdieFresseBild wirkungslos: Internet-Nutzer müssen Werbepartner unter Druck setzen!

Mit #HaltDieFresseBild wollen Internet-Nutzer die Hetze gegen Corona-Maßnahmen der BILD stoppen. Das funktioniert aber nicht.
Wenn man der BILD wirklich beikommen will, muss man die Unternehmen unter Druck setzen, die bei der BILD immer noch Werbung schalten.

Hetzen. Titten. Halbwahrheiten. Lügen. Und ganz viel Druck auf alle Arten von Prominenten, die sich dem Zirkus nicht anschließen wollen.

Die Machenschaften der BILD sind hinlänglich bekannt. Und trotzdem bleibt BILD die wahrscheinlich größte und einflussreichste Nachrichtenquelle im Land.

Und als solches sorgt die BILD schon seit Monaten dafür, dass die Corona-Leugner neues Wasser auf ihren Mühlen bekommen und das „coronamüde“ Land gegen jegliche Schutzmaßnahmen aufgehetzt wird.

Man wirft der Tagesschau vor, die „Corona-Karte“ von Deutschland mit dunkleren Farben zu manipulieren, ändert die eigene Karte aber still und heimlich selbst farblich ab, um ein positiveres Bild abzugeben.

Die „Bundes-Notbremse“ wird auf einmal zum „Merkel EINSPERRGESETZ“, weil es so viel bedrohlicher klingt.

Der BILD-Chef Julian Reichelt bezeichnet das Gesetz als „Geschenk für Extremisten“ und argumentiert damit, dass die Engländer wieder in Pubs sitzen dürfen, während wir eingesperrt werden. Er vergisst dabei, dass es in England zuvor noch viel strengere Maßnahmen gab und die Öffnungen nur deswegen überhaupt möglich sind.
Applaus für diese falschen Darstellungen gibt es vor allem von AfD-Wählern in den sozialen Netzwerken
. Wer machte den Extremisten da wohl eher ein Geschenk?

Auf Twitter trendet immer wieder #HaltDieFresseBild. Aber damit wird rein gar nichts erreicht. Im Gegenteil: in der Redaktion wird man höchstens noch angestachelt, verbreitet die Nachricht, dass die „kritischen Schauspieler*innen“, die sich mittlerweile selbst alle für eine inszenierte Kampagne entschuldigen, möglicherweise ihre Engagements verlieren könnten. Man zeichnet das Bild einer Gesellschaft, in der Künstler*innen nicht mehr ihre Meinung sagen dürften; was aber völlig falsch ist: die heftigste Kritik an der geschmacklosen Aktion gab es von Kollegen und Kolleginnen.

Wenn man etwas gegen BILD ausrichten möchte, muss man ihnen nicht mit diesen Hashtag kommen. Man muss sie dort treffen, wo es weh tut!
Würden unzählige Internet-Nutzer die Werbepartner der BILD Online anschreiben, die Unternehmen in den sozialen Medien mit einen Shitstorm konfrontieren, dann würden sie – wenn auch nur vorübergehend – die Zusammenarbeit einstellen.
So, und nur so (!), kann man dem Treiben entgegenwirken: wenn es ans Geld geht!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s