Christi Himmelfahrt? Vatertag? Herrentag? Um was geht es eigentlich?

Christi Himmelfahrt ist für viele Menschen ein weiterer Feiertag, der zwar gern zu Erholungszwecken mitgenommen wird, aber dessen Bedeutung oft nicht mehr vollkommen bewusst ist.

40 Tage nach Ostern feiern wir Christi Himmelfahrt. Aufgrund dieses genauen Ablaufes fällt dieser Tag immer auf einen Donnerstag.
Wie der Name schon vermuten lässt, kehrte Jesus Christus an diesen Tag zu seinem Vater in den Himmel zurück.

In Berlin und Umgebung entstand dann im 19. Jahrhundert die Idee des Vatertags. Ins Leben gerufen wurde dieser Tag sehr wahrscheinlich von Brauereien, die damals wie heute ein wirtschaftliches Interesse verfolgten, um ihr Bier an den Mann zu bringen.

Besonders in Ostdeutschland spricht man eher von einem Herrentag und beschränkt es nicht nur auf die Väter. Die freizeitlichen Aktivitäten sind aber in der Regel ziemlich identisch.

Der Vatertag wird durchaus kritisch gesehen. Während am Muttertag die Lebensleistung der Mutter durch die Kinder im Zentrum steht, feiern sich die Väter am Vatertag einfach nur selbst; traditionell auch ohne die Familie, sondern lieber mit Freunden.
Zudem rückt der christliche Anlass durch das, eher neumoderne, Trinkritual zunehmend in den Hintergrund. Nicht zuletzt kommt es an solchen Tagen vermehrt zu Verkehrsunfällen und Rettungskräfte müssen zum Einsatz, weil sich Menschen immer wieder zu stark betrinken. Das könnte, neben den unnötig vielen Kontakten, besonders in der Corona-Pandemie zu einem Problem werden.

Niedersachsen: Keine Erstimpfungen mit Biontech und Moderna in den nächsten Wochen

In Niedersachsen tritt nun ein, was man hätte erwarten können, wenn in der Impfstrategie der Regierung neue Rekorde über langfristige Planungssicherheit gehen: die angekündigten Liefermengen sehen vor, dass die Impfstoffe von Biontech und Moderna ausschließlich für Zweitimpfungen verwendet werden müssen.

Im Landkreis Osnabrück beispielsweise werden nun die über 20.000 Personen auf der Warteliste erst einmal Geduld benötigen, sofern sie nicht auf die ca. 1200 Impfdosen von AstraZeneca zurückgreifen können oder wollen.

Für die Menschen, die bereits eine Terminzusage in den betroffenen Impfzentren haben, soll sich laut unseren Informationen nichts ändern, da diese bereits fest eingeplant waren.
So gesehen sind für den Zeitraum vom 17. Mai bis 6./10. Juni 2021 nur Personen von der Warteliste betroffen.

Gegenüber dem Land hat der Landkreis Osnabrück bereits deutlich gemacht, dass die Impfzentren durchaus eine höhere Anzahl von Erstimpfungen verarbeiten können.
Ähnlich wird es auch vielen anderen Stellen in Niedersachsen, oder auch ganz Deutschland sein: das Nadelöhr ist noch immer die Produktion und Auslieferung der Impfstoffe; besonders die Impfzentren wären durchaus in der Lage, ein deutlich höhere Schlagzahl zu fahren.

DFB-Beben: Ganze Chef-Etage weg!

Ist das der große Re-Start für den DFB?

Der DFB-Präsident Fritz Keller hat nach Medienberichten seinen Rücktritt angeboten. Die BILD will bereits erfahren haben, dass er diese Entscheidung offiziell und endgültig am Montag verkünden will.

Sein Gegenspieler, Friedrich Curtius, löst seinen Vertrag als Generalsekretär auf. Rainer Koch und Schatzmeister Stephan Osnabrügge werden bei einem vorgezogenen DFB-Bundestag nicht mehr kandidieren. Der genaue Termin hierfür steht aber noch nicht fest.

Der Neuaufbau könnte nach der Europameisterschaft, mit Löws Rücktritt und der wahrscheinlichen Neuverpflichtung von Hansi Flick, Fahrt aufnehmen.
Viele Fussball-Fans in Deutschland dürften sich Karl-Heinz Rummenigge auf den Posten des DFB-Präsidenten wünschen. Er verfügt über ein unbeschreibliches Netzwerk im Business und die Strahlkraft, um den Verband völlig neu aufzustellen.
Rummenigge selbst sieht sich nach seinem Engagement beim FC Bayern München allerdings eher nicht in einer solchen Position.

„Abschied in Würde“: ZDF mit zahlreichen Übertragungen vom Ökumenischen Kirchentag 2021

Der Ökumenische Kirchentag 2021 wird zum ersten Mal digital und dezentral gefeiert. Somit können in ganz Deutschland Menschen vom 13. bis 16. Mai 2021 von zu Hause dabei sein und an Workshops teilnehmen.

Auch das ZDF berichtet rund um den Kirchentag und überträgt in diesen Rahmen die Diskussionsveranstaltung zum Thema „Abschied in Würde“, sowie den Abschlussgottesdienst von der Wesseler Werft in Frankfurt am Main.

Über einen „Abschied in Würde“ sprechen die Teilnehmenden der Diskussionsveranstaltung zum dritten Ökumenischen Kirchentag, am Samstag, 15. Mai 2021, 11.00 Uhr, im Restaurant Oosten in Frankfurt am Main. Prof. Claudia Bausewein, Palliativmedizinerin, Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, Prof. Kerstin Schlögl-Flierl, Theologieprofessorin und Mitglied im Deutschen Ethikrat, und Prof. Barbara Schneider, Psychiaterin und Psychotherapeutin, befassen sich mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Sterbehilfe vom Februar 2020. Hiernach hat jeder die Freiheit, sein eigenes Leben zu beenden, und kann dafür auch die Hilfe anderer annehmen. Die Sendung wird moderiert von ZDF-Redakteur Michael Sahr.

Nicht an einem Ort versammelt, aber dennoch verbunden, so feiern die Menschen den Abschlussgottesdienst zum dritten Ökumenischen Kirchentag am Sonntag, 16. Mai 2021, 10.00 Uhr, den das ZDF von der Weseler Werft in Frankfurt am Main überträgt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden mit dem Motto „Schaut hin – blickt durch – geht los“ ermutigt, ehrlich hinzuschauen, einander zu vertrauen und über Grenzen hinweg gemeinsam zu handeln. Die Predigt halten Schwester Dr. Katharina Ganz, Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen, und die methodistische Pfarrerin Mareike Bloedt. Die Liturgen des Gottesdienstes sind der Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing, der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) Volker Jung und der griechisch-orthodoxe Erzpriester Radu Constantin Miron, der ebenso Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) ist.

Wer weitere TV-Sendungen zum Ökumenischen Kirchentag 2021 verfolgen möchte, sollte unbedingt ein Blick in das TV-Programm oder in die jeweilige Mediathek des Senders werfen.

Sofort-Impfen.de: Gründer wollen Ordnung ins Termin-Chaos bringen

An Impfwillige mangelt es derzeit in Deutschland ganz und gar nicht. Aber wer Interesse an einer Impfung hat, findet keine zentrale Anlaufstelle vor, um mögliche Termine in Arztpraxen vereinbaren zu können.
Zudem sind Ärzte besonders immer häufiger überlastet, weil mit den Impfungen zusätzliche Bürokratie abzuarbeiten ist und sie dann auch noch die Wartelisten abtelefonieren müssen. In manchen Arztpraxen stehen die Telefone sowieso schon nicht mehr still, weil die Menschen auf der Suche nach Terminen alle Praxen abtelefonieren.

Die Gründer von www.sofort-impfen.de – die sich alle bereits auf anderen Gebieten mit Projekten einen Namen machten – wollen kurzfristig und ehrenamtlich Ordnung ins Chaos bringen.

Die Idee ist, dass Arzt-Praxen freie Termine im Portal hinterlegen und sie über diese Plattform an registrierte Impfwillige automatisch vermitteln.
Besonders interessant dürfte dies auch für eventuelle Rest-Impfstoffe in Arzt-Praxen sein, die auf diese Weise kurzfristig vergeben werden könnten.

Das Problem hierbei ist nur, dass das ganze Projekt sich noch in der Testphase befindet. An registrierte Impfwillige mangelt es augenscheinlich nicht; doch Ärzte und verfügbare Impfstoffe sind notwendig, damit das auch alles Sinn macht.
An diesen Problemen arbeiten die Gründer derzeit mit Hochdruck. Allerdings machen solche Projekte auch nur Sinn, wenn wirklich alle Seiten mitmachen. Und das würde wohl am besten funktionieren, wenn die Regierung nach einer ausführlichen Prüfung das Projekt mittragen würde. Es wäre auch ein Zeichen für weitere Menschen mit Ideen und Wissen, dass die Politik bereit ist, mit den Bürgern zusammen zu arbeiten.

Bramsche-Hesepe: 34-Jähriger bei Polizei geständig – Leiche in Wohnung gefunden

Am heutigen Montag, 10. Mai 2021, meldete ein 34-jähriger Mann in der Polizeidienststelle in Bramsche, dass sich in seiner Wohnung eine leblose Person befinden würde. Er berichtete weiter, dass es am Sonntagabend zu einer tödlichen Auseinandersetzung mit der männlichen und befreundeten Person gekommen sei.

Der 34-Jährige wurde vorläufig festgenommen und ein Rechtsbeistand eingeschaltet, während sich die Polizei auf den Weg zur Wohnung des Mannes in Hesepe machten.

Dort fanden die Polizisten einen männlichen Toten vor und schalteten Staatsanwaltschaft, sowie zuständige Fachkommissariate in Osnabrück ein. Die Kriminaltechnik übernahm die Spurensuche und der ermittelnde Staatsanwalt machte sich persönlich ein Bild vom Tatort.

Bei dem Toten handelt es sich mutmaßlich um einen 27-jährigen Mann. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und zur Identität des Opfers dauern an. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wird noch am heutigen Abend eine Obduktion durchgeführt.

Landkreis Osnabrück setzt in Behörden auf Luca & Corona-Warn-App

In den Behörden vom Landkreis Osnabrück kommen die Luca-App und die Corona-Warn-App zum Einsatz. Bei der Corona-Warn-App muss man sich allerdings darauf verlassen, dass Infizierte selbst den „Alarm“ auslösen. Unter Umständen ist die Luca-App, trotz aller öffentlicher Kritik, da sie möglicherweise ein Sicherheitsrisiko für Gesundheitsämter darstellen könnte, die bessere Alternative.
Lesen Sie hierzu die offiziellen Mitteilungen des Landkreises…

Osnabrück. Die Digitalisierung spielt im Rahmen der Pandemiebekämpfung eine zentrale Rolle. Sie beschleunigt die Kontaktnachverfolgung und trägt so dazu bei, Infektionsketten schneller zu unterbrechen. Wie viele Kommunen im gesamten Bundesgebiet nutzt der Landkreis Osnabrück die Luca-App als zeitgemäße Alternative zur handschriftlichen Kontaktdatenerfassung. Aber auch der Einsatz der Corona-Warn-bietet Vorteile.

Regelmäßiger Publikumsverkehr herrscht in der Kfz-Zulassung im Kreishaus Osnabrück wie auch in der Außenstelle in Bersenbrück. Es ist also naheliegend, dass auch hier mit Hilfe von QR-Codes Kontakte festgehalten werden. Im Infektionsfall kann der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück die verschlüsselten Daten abfragen und mit der Risikokontaktbenachrichtigung starten.

Die Luca-App wird künftig in mehreren Bereichen im Kreishaus wie auch in den Außenstellen zum Einsatz kommen. Im Falle einer Terminvereinbarung können Bürgerinnen und Bürger zukünftig wählen, ob sie ihre Kontaktdaten über ein Formular oder über die Luca-App zur Verfügung stellen. Die App wird zunächst in den kundenintensivsten Bereichen im Kreishaus getestet. Neben der Kfz-Zulassung sind das die Wartebereiche in der Eingangshalle und die Fachdienste Jugend, Kinder- und Jugendgesundheitsdienst sowie Integration/Ausländer. Hinzu kommen die Außenstellen der MaßArbeit.

Bei der Zulassung eines Autos, können sich die Besucherinnen und Besucher an dem jeweiligen Schalter der Zulassungsstelle mit der Luca-App einchecken. Im Infektionsfall können sie ihre Historie mit dem Gesundheitsdienst teilen. Dieser kann anschließend alle aus der Historie übermittelten engen Kontakte erkennen und informieren.

Das kürzlich veröffentlichte Update der Corona-Warn-App beinhaltet eine ähnliche Funktion, jedoch ist der daraus entstehende Mehrwert für den Gesundheitsdienst ein anderer. Bei der Corona-Warn-App handelt es sich um ein peer-to-peer Warnsystem. Das bedeutet, dass nicht der Gesundheitsdienst, sondern die positiv getesteten Bürgerinnen und Bürger den Warnprozess starten, indem in der Corona-Warn-App das positive Testergebnis geteilt wird.

Persönliche Daten wie Name oder Kontaktinformationen werden jedoch nicht erhoben. Insofern liegen auch keine Daten vor, die mit dem Gesundheitsdienst geteilt werden könnten. Die Unterbrechung der Infektionsketten ist dann möglich, wenn sich die Betroffenen melden.

Mehr Informationen zum Zusammenspiel von luca und der Corona-Warn-App sind erhältlich unter Luca-App.de

Der Landkreis Osnabrück empfiehlt, beide Apps zu nutzen. Im Falle einer Warnung über die Corona-Warn-App sollte der Gesundheitsdienst unter der Telefonnummer 0541/501-1111 kontaktiert werden.